“Goodbye Germany – Hello London!”

Das Abenteuer hat begonnen – spätestens als ich bei dem Taxifahrer auf der rechten Seite des Taxis einsteigen wollte, realisierte ich, dass ich nun in England bin. “The other side, madame”, rief mir der Taxifahrer lachend zu. Beinah saß ich selber am Lenkrad (: Hier ist halt alles andersrum – hier fährt man auf der linken Spur Auto, der Taxifahrer ist nicht angeschnallt und quasselt einen mit seinem indischen Akzent auf Englisch voll, fährt ohne jegliche Navgation und heizt an großen roten Bussen so nah vorbei, dass das Taxi ein Signalton von sich gibt.

 

Anderthalb Stunden dauerte die Fahrt vom Gatwick Flughafen quer durch London bis nach South Tottenham, wo sich meine WG befindet. Kurz vorm Ziel bekamen wir dann auch nochmal zu spüren was es heißt ohne Navi durch London zu fahren und fuhren mehrmals an dem Wohnheim vorbei ohne es zu sehen.  Minuten später, 117£ ärmer und mit den Nerven beinah am Ende, hatten wir es dann doch noch ans Ziel geschafft. An der Rezeption musste ich dann feststellen, dass meine Türschlüssel nicht auffindbar waren. Nach weiteren 20 Minuten konnte ich dann doch endlich in mein Zimmer einchecken – finally. (: Ähnlich wie in einem Schiff, wo sich im Flur rechts und links die Kabinen befinden, sieht auch mein Flur aus. Mein Zimmer am Ende des Ganges ist klein und gemütlich. Ein kleines Bett, ein Schreibtisch, ein Schrank und ein kleines Badezimmer – meine Bleibe für vier Monate. Definitiv gewöhnungsbedürftig – vor allem der Zug, der alle fünf bis zehn Minuten an meinem Fenster vorbei rast. Naja, gewöhnungsbedürftig halt 😀 Die Küche und das Wohnzimmer teilt man sich hier mit fünf Mitbewohnern.

Bis jetzt sind fünf Tage vergangen und ich habe schon echt vieles gesehen und erlebt. Allein die Underground ist hier ein Abenteuer für sich, in dessen Labyrinth ich mich schon mehrmals verirrt habe. (: “Mind the gap” ertönt es ständig aus den Lautsprechern. Man wird hier vor der Lücke zwischen dem Bahnsteig und den Türschwellen der U-Bahn gewarnt. Klein Natalie könnte ja eventuell darein fallen :-D. Wie dem auch sei – dank der schnellen Anbindung konnte ich bereits das London Eye, den Big Ben, Madame Toussauds,  Westminster Abbey, die Tower Bridge und viele schöne Orte und Sehenswürdigkeiten sehen:

© Natenka.

Morgen beginnt dann meine erste Woche an der London Metropolitan University. Ich bin gespannt, was mich alles erwarten wird. Hier erfahrt ihr alle Neuigkeiten (: Viel Spaß beim Lesen. xoxo …

Natenka

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